Montag, 19. Februar 2018

Montagsfrage

Hey Leute,
heute ist es wieder an der Zeit für eine neue Montagsfrage von der lieben Buchfresserchen.

Wenn die Welt untergehen würde und du ins All oder auf einen anderen Planeten entkommen könntest, welche 3 Bücher/ Reihen würdest du retten, damit sie kommenden Generationen erhalten bleiben?


1. Harry Potter von J.K. Rowling
Einfach weil es meine Lieblingsreihe ist und ich nicht ohne sie leben wollen würde!

2. Das Tagebuch der Anne Frank
Damit auch die künftigen Generationen im All niemals vergessen, was damals passiert ist und hoffentlich daraus lernen.

3. Narziss und Goldmund von Hermann Hesse
Weil auch ein Klassiker nicht fehlen sollte und "Narziss und Goldmund" mein Lieblinsklassiker ist.

Ich muss sagen, dass es mir ziemlich schwer gefallen ist, mich hier nur auf drei Bücher bzw. Reihen festzulegen, weshalb ich jetzt einfach mehr oder weniger aus dem Bauch heraus entschieden habe.

Für welche drei Bücher/ Reihen würdet ihr euch entscheiden?

Montag, 12. Februar 2018

Montagsfrage


Wenn du Romantik in Büchern magst, was sind für dich absolute No-Gos bei einer Liebesgeschichte?



Die beiden Dinge, die mich an Romanzen in Büchern am meisten stören, sind zu viel Kitsch und Insta-Lovestories! Wenn die Protagonisten kaum den Namen des anderen kennen und schon unsterblich ineinander verliebt sind, wirkt das auf mich einfach nur unglaubwürdig. Viel besser finde ich es, wenn sich die Liebesgeschichte in einem Buch langsam entwickelt und nicht schon nach den ersten zwanzig Seiten komplett vorhersehbar ist. Da stören mich dann auch Dreiecksbeziehungen überhaupt nicht - im Gegenteil, wenn nicht schon von Anfang an klar ist, für wen sich die Protagonistin/ der Protagonist entscheidet, macht das die Geschichte für mich sogar noch um einiges spannender. 

Wie sieht's bei euch aus? Auf was könnt ihr bei Liebesgeschichten getrost verzichten?

Freitag, 19. Januar 2018

Dash & Lily - Ein Winterwunder [Rezension]

Daten & Fakten

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 9. Oktober 2017
Preis: 9,99 €
ISBN-10: 3570311910
Hier geht's zum Buch


            Inhalt

            Kurz vor Weihnachten entdeckt Dash in einer Buchhandlung ein rotes Notizbuch, in dem ein Mädchen namens Lily den Finder zu einem geheimnisvollen Spiel auffordert. Bald schicken sich die beiden gegenseitig quer durch Manhattan. Über das Notizbuch tauschen sie ihre Gedanken und Träume aus und kommen sich dadurch näher – das erste Treffen zögern sie hinaus, bis es fast zu spät ist …
            Quelle: ctb



            Meine Meinung

            „Dash & Lily – Ein Winterwunder“ ist ein Buch, das wirklich schon Jahre auf meiner Wunschliste stand, bis ich es diesen Winter endlich gelesen habe. Besonders das winterliche Setting in Manhattan und die Idee mit dem Notizbuch haben mich sehr angesprochen und neugierig auf das Buch gemacht. Ich bin also mit einigermaßen hohen Erwartungen, aber auch einer großen Vorfreude an das Buch herangegangen.

            Schon auf den ersten Seiten musste ich feststellen, dass der Schreibstil der Autoren nicht hundertprozentig mein Fall ist. Die Geschichte wird immer abwechselnd aus Dashs und Lilys Perspektive erzählt, wobei man natürlich immer bedenken muss, dass die beiden noch sehr jung sind und sich dementsprechend auch anders ausdrücken als man selbst es vielleicht tut. Allerdings muss ich trotzdem sagen, dass mich ihre Erzählstimmen einfach nicht überzeugen konnten und ich stellenweise immer wieder den Eindruck hatte, dass einige Sätze sehr gestelzt wirkten. Diesbezüglich ist mir natürlich auch bewusst, dass diese doch sehr speziellen Ausdrucksweisen der beiden wohl auch absichtlich gewählt wurden, um ihre Persönlichkeiten zu unterstreichen.

            Sowohl Lily als auch Dash haben etwas sehr Eigenes an sich und wirken auf keinen Fall flach oder gewöhnlich. Beide sind sehr nachdenklich und eher introvertiert, haben mit größeren und kleineren Problemen des Erwachsenwerdens zu kämpfen und beherrschen auch prima die hohe Kunst des Sarkasmus‘. Jedoch fand ich das Verhalten und die Gedankengänge der beiden in einigen Situationen so schräg, dass es mir schwer fiel, mich in sie hineinzuversetzen und richtig mit ihnen warm zu werden.

            Wie bereits erwähnt, habe ich mich ja besonders auf den Flair des winterlichen Manhattans in der Vorweihnachtszeit gefreut. Diesbezüglich wurden meine Erwartungen aber leider komplett enttäuscht. Obwohl es hin und wieder Umgebungsbeschreibungen gab, konnten die Autoren es einfach nicht schaffen, mich wirklich an den Schauplatz mitzunehmen. Ich hatte viel mehr das Gefühl, dass die Geschichte auch an jedem anderen Ort hätte spielen können, weil das sowieso keinen Unterschied gemacht hätte. Und hier ist auch noch einmal zu betonen, dass das Buch kein typisches Weihnachtsbuch ist – wie der Klappentext vielleicht vermuten lassen würde –, sondern größtenteils in der Zeit zwischen den Jahren spielt. Wer also speziell nach einem Buch sucht, das Weihnachtsstimmung aufkommen lässt, ist hiermit vermutlich nicht so gut bedient.

            Die Grundidee der Geschichte mit der Kommunikation über das Notizbuch gefällt mir wirklich sehr gut und habe ich auch in dieser Form noch nicht gelesen. Durch diese Ausgangssituation bleibt den Protagonisten auch genügend Zeit, um sich wirklich und wahrhaftig kennenzulernen, auch wenn sie sich noch nicht ein einziges Mal tatsächlich gesehen haben. Das hat mir insofern sehr gut gefallen, dass dem Leser hier mal eine Liebesgeschichte geboten wird, die nicht so stark von Oberflächlichkeiten bestimmt ist, wie wir es zum Beispiel aus dem New Adult-Genre zu Genüge kennen. Andererseits hat sich die Geschichte für meinen Geschmack aber zu sehr gezogen, sodass ich mich leider stellenweise auch dazu zwingen musste weiterzulesen.

            Fazit


            „Dash & Lily – Ein Winterwunder“ ist ein sehr spezielles Buch, das auch über sehr eigene Protagonisten verfügt und ein relativ langsames Erzähltempo aufweist. Meinen Geschmack hat es damit nicht ganz getroffen, aber ich könnte mir vorstellen, dass gerade jüngere Leserinnen, die auf der Suche nach einer Liebesgeschichte sind, die nicht primär durch Oberflächlichkeiten geprägt ist, ihren Spaß mit dem Buch haben werden.

            Bewertung

            Montag, 1. Januar 2018

            Jahresfavoriten 2017

            Hallo ihr Lieben!
            Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht und wünsche euch für 2018 nur das Beste!
            Ich persönlich finde es am Anfang eines neuen Jahres immer interessant, auf das vergangene Lesejahr zurückzublicken und vor allem auch noch einmal die Bücher, die mich besonders begeistern konnten, in den Blick zu nehmen. Im Jahr 2017 waren das 8 Bücher, die ich euch hier gerne noch einmal vorstellen möchte.

            Abendsonne (Band 2 der Jahreszeiten-Reihe) von Jennifer Wolf 



            „Als eine gewöhnliche Tochter der letzten bewohnbaren Stadt auf Erden gehört Daliah eigentlich aufs Feld. Dort pflückt sie von klein auf Lavendelblüten und unterstützt ihre Familie. Doch dann wird sie von Göttin Gaia dazu auserkoren, ihre vier Söhne kennenzulernen. Für einen von ihnen muss sie sich entscheiden und sich hundert Jahre an ihn binden. Auf wen wird ihre Wahl fallen? Den verspielten Frühling, den selbstsicheren Sommer, den tiefgründigen Herbst oder den verschlossenen Winter?“

            Die Jahreszeiten-Reihe gehört einfach mit zu meinen liebsten Buchreihen überhaupt! Ich liebe die magische Stimmung und die fantasievollen Schauplätze, genauso wie die liebenswürdigen Charaktere und die spannenden und teilweise auch sehr emotionalen Handlungsverläufe. Wer Romantasy mag, wird diese absolut einzigartige Buchreihe lieben!



            Nächstes Jahr am selben Tag von Colleen Hoover


            New York – Los Angeles, und dazwischen die große Liebe
            "Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen. Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern, beschließen die beiden, sich die nächsten fünf Jahr jedes Jahr am selben Novembertag zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt zu verzichten. Und wer weiß, vielleicht, so die Hoffnung, klappt es am Ende der fünf Jahre ja mit einem Happyend.
            Doch fünf Jahre sind eine lange Zeit - und so kommt ihnen trotz aller intensiven Gefühle, die bei jedem Treffen der beiden hochkochen, ganz einfach das Leben dazwischen …"

            Dass Colleen Hoover zu meinen Lieblingsautorinnen zählt, dürfte mittlerweile wohl kein Geheimnis mehr sein. Und auch mit "Nächstes Jahr am selben Tag" konnte sie mich wieder absolut überzeugen! Sowohl die Charaktere als auch die lockerleichte Stimmung, die mich schon auf den ersten Seiten der Geschichte gefangen genommen hat, konnten mich überzeugen. Außerdem gab es natürlich wieder jede Menge Emotionen und einen gigantischen Plot Twist! 


            Perfect (Band 2 der Duologie) von Cecelia Ahern


            Celestine wurde als „fehlerhaft“ gebrandmarkt, sie gehört nun zu den Menschen zweiter Klasse. Doch statt sich den strikten Regeln des Systems zu unterwerfen, flieht sie. Denn Celestine ist auch ein Symbol der Hoffnung für alle anderen Fehlerhaften.
            Gelingt es ihr, den grausamen Richter Crevan zu überführen? Das wäre die Chance auf einen Neuanfang für die Fehlerhaften. Aber gibt es auch für ihre große Liebe eine neue Chance?
            Für Celestine geht es um alles – um Gerechtigkeit für sich selbst und alle anderen und um eine lebenswerte Zukunft. 

            Es kommt wirklich selten vor, dass mich der zweite Teil einer Reihe noch mehr überzeugen kann als der erste, doch hier war das definitiv der Fall! Schon "Flawed" hat mir wirklich gut gefallen, aber "Perfect" hat mich einfach nur begeistert. Die Story war so spannend und nervenaufreibend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und das ein oder andere Mal unwillkürlich den Atem anhalten musste. Eine unglaublich tolle Dystopie, die eine wichtige Botschaft vermittelt.


            Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen von Sarah J. Maas


            "Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen. 
            Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren."

            Mit dem ersten Teil der "Das Reich der sieben Höfe"-Reihe konnte mich Sarah J. Maas schon auf den ersten Seiten abholen. Besonders die starke Protagonistin als auch die komplexe phantastische Welt, die die Autorin hier erschaffen hat, konnten mich überzeugen.





            Harry Potter und der Halbblutprinz (Band 6) von J.K. Rowling


            Seit Voldemort, der gefährlichste schwarze Magier aller Zeiten, zurückgekehrt ist, herrschen Aufruhr und Gewalt in der magischen Welt. Als Harry und seine Freunde Ron und Hermine zu ihrem sechsten Schuljahr nach Hogwarts kommen, gelten strengste Sicherheitsmaßnahmen in der Zauberschule. Um Harry gegen das Böse zu wappnen, erforscht Dumbledore mit ihm die Geschichte des Dunklen Lords. Ob auch Harrys Zaubertrankbuch, das früher einem »Halbblutprinzen« gehörte, ihm helfen kann?

            Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, habe ich dieses Jahr die Harry Potter-Reihe beendet. Und auch wenn ich erst spät auf diesen Zug aufgesprungen bin, bin ich so froh, dass ich es getan habe und endlich verstehen kann, was diese Reihe so einzigartig macht! Da mir der sechste Band noch ein bisschen besser gefallen hat als der siebte, habe ich diesen zu meinen Jahresfavoriten dazu gepackt. Allerdings ist natürlich jeder Teil der Reihe ein absoluter Liebling für mich.


            Der Kuss der Lüge von Mary E. Pearson


            "Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch das Mädchen entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Die beiden sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt Lia sich zu beiden hingezogen ..."

            Die "Die Chroniken der Verbliebenen"-Reihe ist wohl meine liebste neu entdeckte Buchreihe dieses Jahr! Die Grundidee, die Charaktere, die Welt - ich liebe einfach alles an dieser Reihe. Und habe ich schon Rafe erwähnt?


            Abgeschnitten von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos


            Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.
            Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert …

            Kaum ein Autor schafft es, mich so sehr zu fesseln wie Sebastian Fitzek! Von den Büchern, die ich im vergangenen Jahr von ihm gelesen habe, konnte mich "Abgeschnitten" wohl am meisten überzeugen! Die Story war schon von Beginn an so spannend, dass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Immer wieder haben es die Autoren geschafft, mich mit einer neuen Wendung völlig zu überrumpeln, nur um mich kurz darauf wieder von Neuem auf den Holzweg zu führen.



            Nur noch ein einziges Mal von Colleen Hoover


            "Als Lily Ryle kennenlernt, scheinen all ihre Träume wahr zu werden: eine neue Stadt, der erste Job und dann noch Ryle – überaus attraktiv, überaus wohlhabend und überaus erfolgreich. Vergessen scheint Lilys schwierige Kindheit. Vergessen auch Atlas, ihre erste Liebe, der gegenüber von Lily squattete – bis ihr Vater die beiden erwischte und Atlas von heute auf morgen verschwand. Und dann steht Atlas auf einmal vor ihr. Als Ryle von ihrer gemeinsamen Vorgeschichte erfährt, weckt dies seine Eifersucht …"

            Auch wenn ich mit "Nächstes Jahr am selben Tag" schon ein Titel von Colleen Hoover unter meinen Jahresfavoriten habe, musste "Nur noch ein einziges Mal" trotzdem noch dazu! Die Art und Weise, wie Colleen Hoover mit der in diesem Buch aufgegriffen Thematik umgeht hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht und mir auch ein Stück weit einen neuen Blickwinkel eröffnet. Und nach dem Nachwort war dann sowieso alles vorbei!


            Vielleicht war ja das ein oder andere Buch dabei, das den Sprung auf eure Wunschliste geschafft hat! Und natürlich interessiert es mich auch brennend, welche Bücher zu euren Jahresfavoriten zählen, schreibt es gerne in die Kommentare! 

            Herzliche Grüße
            Alena 

            Dienstag, 19. Dezember 2017

            Lesemonat Novermber

            Hallo ihr Lieben!
            diesen Monat bin ich zwar etwas spät dran mit meinem Lesemonat, möchte euch getreu nach dem Motto "besser spät als nie" aber jetzt doch noch zeigen, was ich im November so gelesen habe.



            Die Dreizehnte Fee - Entzaubert (Teil 2) von Julia Adrian


            "Ich bin der Anfang, ich bin das Ende." 
            "Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt. 
            Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen. 
            Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln. 
            Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!"








            Die Gabe der Auserwählten (Teil 3) von Mary E. Pearson


            "Lia und Rafe konnten aus Venda fliehen, doch verletzt und durchgefroren liegt ein ungewisser Weg vor ihnen. Während sie Rafes Heimat, dem Königreich Dalbreck, Stunde um Stunde näherkommen, spürt Lia, dass sie schon viel zu lang weit weg ist von Morrighan, ihrem Zuhause. Dabei deutet alles darauf hin, dass das Land kurz vor einem Krieg steht. Und obwohl Rafe ihr eine Zukunft als Königin an seiner Seite verspricht, ahnt Lia, dass sie ihrer Bestimmung folgen muss. Sie möchte als Erste Tochter von Morrighan ihrem Volk zur Seite stehen und für ihr Land kämpfen. Aber ist sie bereit, Rafe zu verlassen, um ihrer inneren Stimme zu folgen?"

            Hier geht's zur Rezension





            Nur noch ein einziges Mal von Colleen Hoover


            "Als Lily Ryle kennenlernt, scheinen all ihre Träume wahr zu werden: eine neue Stadt, der erste Job und dann noch Ryle – überaus attraktiv, überaus wohlhabend und überaus erfolgreich. Vergessen scheint Lilys schwierige Kindheit. Vergessen auch Atlas, ihre erste Liebe, der gegenüber von Lily squattete – bis ihr Vater die beiden erwischte und Atlas von heute auf morgen verschwand. Und dann steht Atlas auf einmal vor ihr. Als Ryle von ihrer gemeinsamen Vorgeschichte erfährt, weckt dies seine Eifersucht …"

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            Bird & Sword von Amy Harmon


            "Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann …"

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            Harry Potter und das verwunschene Kind von J.K. Rowling


             "Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden.
            Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet."





            Fazit


            Colleen Hoover zählt ja schon seit langem zu meinen Lieblingsautorinnen, doch "Nur noch ein einziges Mal" hat mich trotzdem wieder einmal überrascht und zählt ab jetzt zu meinen Favoriten unter ihren Büchern. Ein absolutes Monatshighlight!
            "Die Gabe der Auserwählten" hat mir wie auch die beiden ersten Bände der "Die Chroniken der Verbliebenen"-Reihe sehr gut gefallen. Wer auf Fantasygeschichten mit jeder Menge Spannung, Magie und Gefühlen steht, sollte sich die Reihe auf jeden Fall einmal näher ansehen!
            Auch sehr gut gefallen hat mir "Bird & Sword" von Amy Harmon. Vor allem die einzigartige Geschichte um Lark und Tiras sowie die Botschaft, die dieses Buch vermittelt, konnten mich überzeugen.
            Bei "Harry Potter und das verwunschene Kind" war ich anfangs unsicher, ob es mir gefallen würde, da es sich dabei eben nicht um einen Roman, sondern um ein Theaterstück handelt. Entgegen meiner Befürchtungen hat es mir aber doch ziemlich gut gefallen und vor allem hat es sich auch sehr schnell und flüssig lesen lassen. 
            Etwas schwächer fand ich hingegen "Die Dreizehnte Fee - Entzaubert". Wie schon beim ersten Teil erschien mir das Erzähltempo etwas zu gehetzt, einige Szenen nicht ausgereift genug. Dennoch finde ich die Idee hinter der Geschichte immer noch sehr spannend und werde sicher bald auch den letzten Teil lesen.

            Welches Buch war denn euer Monatshighlight im November?

            Mittwoch, 6. Dezember 2017

            Bird & Sword [Rezension]

            Daten & Fakten

            Broschiert: 400 Seiten
            Verlag: LYX
            Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2017
            Preis: 15,00 €
            ISBN-10: 3736305486

            Inhaltsangabe

            Ein Mädchen ohne Stimme. 
            Ein König in Ketten. 
            Ein Fluch, der sie vereint.
             
             
            „Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann …“ 

            Quelle: LYX

            Meine Meinung

            Schon vor der deutschen Veröffentlichung hatte ich sehr viele begeisterte Meinungen über „Bird & Sword“ gehört, die mich sehr gespannt auf die Geschichte gemacht haben. Als es dann endlich soweit war und das Buch auf Deutsch erschien, musste ich es sofort lesen. Und was soll ich sagen? Ich kann die Begeisterung für das Buch durchaus nachvollziehen!

            Schon der Prolog strahlt eine unglaublich magische, aber auch düstere Stimmung aus. Die Autorin gibt dem Leser zunächst einen Einblick in Larks Vergangenheit und den schlimmsten Tag ihres Lebens: Den Tag an dem sie die Ermordung ihrer Mutter mit eigenen Augen miterleben musste. Die eigentliche Geschichte setzt dann fünfzehn Jahre später ein. Lark ist inzwischen erwachsen, lebt aber immer noch ein Leben, das von diesem einen Tag aus ihrer Kindheit grundlegend beherrscht wird. Da sie die Macht der Worte und damit eine verbotene Gabe besitzt, nahm ihre Mutter ihr, kurz bevor sie starb, ihre Worte. Was eigentlich nur Larks Schutz dienen sollte, geht nun mit sehr viel Einsamkeit einher.

            Trotz ihrer Einsamkeit ist Lark aber sehr mitfühlend und tiefsinnig. Obwohl sie angesichts ihres Lebens allen Grund dazu hätte, verbittert zu sein und sich in Selbstmitleid zu baden, tut sie weder das eine noch das andere. Vielmehr versucht sie das Beste aus ihrem Leben zu machen und lässt sich trotz ihrer Stummheit nicht alles gefallen. Im weiteren Verlauf der Geschichte wächst sie immer weiter über sich hinaus und wird zu einer starken und selbstbewussten Heldin.

            Tiras, der König, der Lark als Geisel zu sich auf die Burg holt, erscheint zwar zu Beginn ein wenig arrogant, allerdings wird sehr schnell klar, dass er weit weniger grausam ist als sein Vater und weit mehr hinter seiner Fassade steckt als er vorgibt. So trägt er ein ziemlich gefährliches Geheimnis mit sich herum, das ihn nicht nur den Thron, sondern auch sein Leben kosten könnte. Leider hatte ich relativ schnell eine Ahnung, um was es sich dabei handeln könnte und ich muss gestehen, dass ich bis zum Ende der Geschichte das Gefühl hatte, Tiras weit weniger zu kennen als Lark.

            Im Zentrum der Geschichte stehen die magischen Gaben, die in Jeru verboten sind und obwohl sie seit Jahren ausgemerzt werden, immer noch vereinzelt in der Bevölkerung vorkommen. Die Idee an sich scheint vielleicht nicht vollkommen neu zu sein, doch die Umsetzung war es allenfalls. Und noch mehr: Ich habe selten eine Fantasygeschichte mit einer so wichtigen Botschaft gelesen: Worte sind Macht. Sie können vernichten, aber sorgsam eingesetzt, können sie auch heilen und retten. Um es mit den Worten der Autorin zu sagen: Man braucht keine Flügel, um zu fliegen, wenn man Worte hat. 

            Die Stimmung in der Geschichte fand ich absolut magisch. Amy Harmon hat eine faszinierende Welt geschaffen, die ich durch ihre tolle Ausdrucksweise beim Lesen bildlich vor Augen hatte. Der Schreibstil der Autorin ist generell sehr angenehm und flüssig zu lesen und dabei trotzdem sehr tiefsinnig.

            Meine Kritik bezieht sich vor allem darauf, dass die Überraschungen und Wendungen innerhalb der Geschichte für mich leider ziemlich voraussehbar waren. Das Ende konnte mich emotional jedoch komplett überzeugen.

            Fazit

            Amy Harmons Fantasydebüt hat alles, was ein guter Fantasyroman haben sollte: Eine starke Heldin, eine tolle Hintergrundidee, spannende Actionszenen und eine magische und faszinierende Welt. Von mir bekommt „Bird & Sword“ eine klare Leseempfehlung!

            Bewertung








            Der zweite Band „Queen & Blood“ erscheint am 27.07.2018 und dreht sich um Tiras Bruder. Und ganz ehrlich? Das Cover vom ersten Band ist ja schon super schön, aber dieses hier ist einfach ein Traum!

            Samstag, 2. Dezember 2017

            Nur noch ein einziges Mal [Rezension]


            Daten und Fakten

            Broschiert: 416 Seiten
            Verlag: dtv Verlagsgesellschaft 
            Erscheinungsdatum: 10. November 2017
            Preis: 14,95 €
            ISBN-10: 3423740302


            Inhaltsangabe

            "Als Lily Ryle kennenlernt, scheinen all ihre Träume wahr zu werden: eine neue Stadt, der erste Job und dann noch Ryle – überaus attraktiv, überaus wohlhabend und überaus erfolgreich. Vergessen scheint Lilys schwierige Kindheit. Vergessen auch Atlas, ihre erste Liebe, der gegenüber von Lily squattete – bis ihr Vater die beiden erwischte und Atlas von heute auf morgen verschwand. Und dann steht Atlas auf einmal vor ihr. Als Ryle von ihrer gemeinsamen Vorgeschichte erfährt, weckt dies seine Eifersucht …"
            Quelle: dtv


            Meine Meinung

            Colleen Hoover gehört mittlerweile zu den Autorinnen, bei denen ich mir nicht einmal mehr den Klappentext durchlese, da ich einfach alles von ihr lese, egal mit welcher Thematik sie sich auseinandersetzt. Demnach bin ich auch komplett unvoreingenommen an ihr neuestes Werk „Nur noch ein einziges Mal“ herangegangen und das hat sich mal wieder mehr als gelohnt. Über den größten Teil des Buches hinweg hatte ich keine Ahnung, welche Wege die Geschichte um Lily und Ryle einschlagen würde und wurde immer wieder auf’s Neue von der Autorin überrascht.

            „Ich sitze auf der gemauerten Brüstung einer Dachterrasse, blicke zwölf Stockwerke tief auf Boston hinunter und denke an Selbstmord.“

            Mit diesem ersten Satz hatte Colleen Hoover direkt meine Aufmerksamkeit, wobei ich allerdings anmerken möchte, dass das Buch eine andere Thematik als Suizid behandelt, was man nach diesem ersten Satz vielleicht fälschlicherweise annehmen könnte. Um welche Thematik es sich jedoch wirklich handelt, möchte ich nicht verraten, da ich selbst ganz unvoreingenommen an die Geschichte herangegangen bin und das nur empfehlen kann.

            Die Autorin wirft den Leser zu Beginn wie gewohnt mitten in das Geschehen hinein, schafft es aber trotzdem, die Protagonistin Lily binnen kürzester Zeit dem Leser nahe zu bringen. Bei mir jedenfalls hat es nur ein paar Seiten gebraucht, bis ich das Gefühl hatte, sie zu kennen und sie ins Herz geschlossen hatte. Besonders Lilys Herzlichkeit und ihren Mut, ihren eigenen Träumen zu folgen, machen sie zu einer tollen Protagonistin.
            Ryle hingegen erscheint zu Beginn so ehrgeizig und selbstbewusst, ja fast ein bisschen machomäßig, dass ich ein bisschen gebraucht habe, um mit ihm warm zu werden. Seine humorvolle Art und die Entwicklung, die er vollzieht, haben mich dann aber doch von ihm überzeugen können.

            Besonders gut an „Nur noch ein einziges Mal“ hat mir gefallen, dass neben der Geschichte von Ryle
            und Lily, die in der Gegenwart angesiedelt ist, auch noch eine Geschichte aus Lilys Vergangenheit erzählt wird. Und wie wir es von Colleen Hoover nicht anders kennen, wird diese natürlich nicht einfach in Rückblenden erzählt, nein, wir erleben die Ereignisse in ganz besonderer Weise und zwar in Form von Briefen. Briefe, die Lily als Teenager an Ellen DeGeneres geschrieben, aber nie abgeschickt hat. Und ganz ehrlich, es war so herrlich diese Briefe zu lesen. Sie waren nicht nur spannend, sondern auch gleichzeitig sehr emotional und  humorvoll. Diese Mischung gelingt meiner Meinung nach niemandem besser als Colleen Hoover.

            Wie ich anfangs schon erwähnt habe, konnte mich Colleen Hoover mit der Entwicklung der Geschichte mehr als überraschen. Bei den meisten Liebesromanen weiß ich schon von Anfang an, wie die Geschichte enden wird. Dies war hier nicht annähernd der Fall, wodurch die Geschichte sehr viel mehr Tiefe bekommen hat und viel realitätsnaher gewirkt hat als eine typische 0815 Liebesgeschichte.

            Mit der angesprochenen Thematik habe ich mich zuvor noch nie intensiver auseinandergesetzt und hätte ich gewusst, worum es in diesem Buch geht, so hätte ich nie erwartet, dass die Autorin mich damit so sehr abholen kann. Und mehr noch: Colleen Hoover hat es geschafft, mir die Thematik von einer ganz neuen Perspektive her näherzubringen und mein Blickwinkel darauf zu verändern. Dies hängt wohl auch damit zusammen, dass Colleen Hoover in jedes ihrer Bücher sehr viel von ihren eigenen Erfahrungen und ihrer Persönlichkeit einbringt. Auf dieses Buch trifft dies jedenfalls in besonderem Maße zu, was auch im Nachwort nachzulesen ist und mich wirklich zu Tränen gerührt hat. Hut ab, für den Mut von Colleen Hoover, so viel von sich selbst in ein Buch zu legen.

            Fazit

            „Nur noch ein einziges Mal“ ist vermutlich Colleen Hoovers persönlichstes Buch und das spürt man auf jeder Seite. Eine Liebesgeschichte, die ihre ganz eigenen Wege geht und mitten aus dem Leben herausgegriffen sein könnte. Ich bin dankbar, dass die Autorin mir einen neuen Blickwinkel auf eine sehr wichtige Thematik eröffnet hat, die in diesem Buch auf komplexe Art und Weise behandelt wird.

            Bewertung