Mittwoch, 6. Dezember 2017

Bird & Sword [Rezension]

Daten & Fakten

Broschiert: 400 Seiten
Verlag: LYX
Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2017
Preis: 15,00 €
ISBN-10: 3736305486

Inhaltsangabe

Ein Mädchen ohne Stimme. 
Ein König in Ketten. 
Ein Fluch, der sie vereint.
 
 
„Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann …“ 

Quelle: LYX

Meine Meinung

Schon vor der deutschen Veröffentlichung hatte ich sehr viele begeisterte Meinungen über „Bird & Sword“ gehört, die mich sehr gespannt auf die Geschichte gemacht haben. Als es dann endlich soweit war und das Buch auf Deutsch erschien, musste ich es sofort lesen. Und was soll ich sagen? Ich kann die Begeisterung für das Buch durchaus nachvollziehen!

Schon der Prolog strahlt eine unglaublich magische, aber auch düstere Stimmung aus. Die Autorin gibt dem Leser zunächst einen Einblick in Larks Vergangenheit und den schlimmsten Tag ihres Lebens: Den Tag an dem sie die Ermordung ihrer Mutter mit eigenen Augen miterleben musste. Die eigentliche Geschichte setzt dann fünfzehn Jahre später ein. Lark ist inzwischen erwachsen, lebt aber immer noch ein Leben, das von diesem einen Tag aus ihrer Kindheit grundlegend beherrscht wird. Da sie die Macht der Worte und damit eine verbotene Gabe besitzt, nahm ihre Mutter ihr, kurz bevor sie starb, ihre Worte. Was eigentlich nur Larks Schutz dienen sollte, geht nun mit sehr viel Einsamkeit einher.

Trotz ihrer Einsamkeit ist Lark aber sehr mitfühlend und tiefsinnig. Obwohl sie angesichts ihres Lebens allen Grund dazu hätte, verbittert zu sein und sich in Selbstmitleid zu baden, tut sie weder das eine noch das andere. Vielmehr versucht sie das Beste aus ihrem Leben zu machen und lässt sich trotz ihrer Stummheit nicht alles gefallen. Im weiteren Verlauf der Geschichte wächst sie immer weiter über sich hinaus und wird zu einer starken und selbstbewussten Heldin.

Tiras, der König, der Lark als Geisel zu sich auf die Burg holt, erscheint zwar zu Beginn ein wenig arrogant, allerdings wird sehr schnell klar, dass er weit weniger grausam ist als sein Vater und weit mehr hinter seiner Fassade steckt als er vorgibt. So trägt er ein ziemlich gefährliches Geheimnis mit sich herum, das ihn nicht nur den Thron, sondern auch sein Leben kosten könnte. Leider hatte ich relativ schnell eine Ahnung, um was es sich dabei handeln könnte und ich muss gestehen, dass ich bis zum Ende der Geschichte das Gefühl hatte, Tiras weit weniger zu kennen als Lark.

Im Zentrum der Geschichte stehen die magischen Gaben, die in Jeru verboten sind und obwohl sie seit Jahren ausgemerzt werden, immer noch vereinzelt in der Bevölkerung vorkommen. Die Idee an sich scheint vielleicht nicht vollkommen neu zu sein, doch die Umsetzung war es allenfalls. Und noch mehr: Ich habe selten eine Fantasygeschichte mit einer so wichtigen Botschaft gelesen: Worte sind Macht. Sie können vernichten, aber sorgsam eingesetzt, können sie auch heilen und retten. Um es mit den Worten der Autorin zu sagen: Man braucht keine Flügel, um zu fliegen, wenn man Worte hat. 

Die Stimmung in der Geschichte fand ich absolut magisch. Amy Harmon hat eine faszinierende Welt geschaffen, die ich durch ihre tolle Ausdrucksweise beim Lesen bildlich vor Augen hatte. Der Schreibstil der Autorin ist generell sehr angenehm und flüssig zu lesen und dabei trotzdem sehr tiefsinnig.

Meine Kritik bezieht sich vor allem darauf, dass die Überraschungen und Wendungen innerhalb der Geschichte für mich leider ziemlich voraussehbar waren. Das Ende konnte mich emotional jedoch komplett überzeugen.

Fazit

Amy Harmons Fantasydebüt hat alles, was ein guter Fantasyroman haben sollte: Eine starke Heldin, eine tolle Hintergrundidee, spannende Actionszenen und eine magische und faszinierende Welt. Von mir bekommt „Bird & Sword“ eine klare Leseempfehlung!

Bewertung








Der zweite Band „Queen & Blood“ erscheint am 27.07.2018 und dreht sich um Tiras Bruder. Und ganz ehrlich? Das Cover vom ersten Band ist ja schon super schön, aber dieses hier ist einfach ein Traum!

Samstag, 2. Dezember 2017

Nur noch ein einziges Mal [Rezension]


Daten und Fakten

Broschiert: 416 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft 
Erscheinungsdatum: 10. November 2017
Preis: 14,95 €
ISBN-10: 3423740302


Inhaltsangabe

"Als Lily Ryle kennenlernt, scheinen all ihre Träume wahr zu werden: eine neue Stadt, der erste Job und dann noch Ryle – überaus attraktiv, überaus wohlhabend und überaus erfolgreich. Vergessen scheint Lilys schwierige Kindheit. Vergessen auch Atlas, ihre erste Liebe, der gegenüber von Lily squattete – bis ihr Vater die beiden erwischte und Atlas von heute auf morgen verschwand. Und dann steht Atlas auf einmal vor ihr. Als Ryle von ihrer gemeinsamen Vorgeschichte erfährt, weckt dies seine Eifersucht …"
Quelle: dtv


Meine Meinung

Colleen Hoover gehört mittlerweile zu den Autorinnen, bei denen ich mir nicht einmal mehr den Klappentext durchlese, da ich einfach alles von ihr lese, egal mit welcher Thematik sie sich auseinandersetzt. Demnach bin ich auch komplett unvoreingenommen an ihr neuestes Werk „Nur noch ein einziges Mal“ herangegangen und das hat sich mal wieder mehr als gelohnt. Über den größten Teil des Buches hinweg hatte ich keine Ahnung, welche Wege die Geschichte um Lily und Ryle einschlagen würde und wurde immer wieder auf’s Neue von der Autorin überrascht.

„Ich sitze auf der gemauerten Brüstung einer Dachterrasse, blicke zwölf Stockwerke tief auf Boston hinunter und denke an Selbstmord.“

Mit diesem ersten Satz hatte Colleen Hoover direkt meine Aufmerksamkeit, wobei ich allerdings anmerken möchte, dass das Buch eine andere Thematik als Suizid behandelt, was man nach diesem ersten Satz vielleicht fälschlicherweise annehmen könnte. Um welche Thematik es sich jedoch wirklich handelt, möchte ich nicht verraten, da ich selbst ganz unvoreingenommen an die Geschichte herangegangen bin und das nur empfehlen kann.

Die Autorin wirft den Leser zu Beginn wie gewohnt mitten in das Geschehen hinein, schafft es aber trotzdem, die Protagonistin Lily binnen kürzester Zeit dem Leser nahe zu bringen. Bei mir jedenfalls hat es nur ein paar Seiten gebraucht, bis ich das Gefühl hatte, sie zu kennen und sie ins Herz geschlossen hatte. Besonders Lilys Herzlichkeit und ihren Mut, ihren eigenen Träumen zu folgen, machen sie zu einer tollen Protagonistin.
Ryle hingegen erscheint zu Beginn so ehrgeizig und selbstbewusst, ja fast ein bisschen machomäßig, dass ich ein bisschen gebraucht habe, um mit ihm warm zu werden. Seine humorvolle Art und die Entwicklung, die er vollzieht, haben mich dann aber doch von ihm überzeugen können.

Besonders gut an „Nur noch ein einziges Mal“ hat mir gefallen, dass neben der Geschichte von Ryle
und Lily, die in der Gegenwart angesiedelt ist, auch noch eine Geschichte aus Lilys Vergangenheit erzählt wird. Und wie wir es von Colleen Hoover nicht anders kennen, wird diese natürlich nicht einfach in Rückblenden erzählt, nein, wir erleben die Ereignisse in ganz besonderer Weise und zwar in Form von Briefen. Briefe, die Lily als Teenager an Ellen DeGeneres geschrieben, aber nie abgeschickt hat. Und ganz ehrlich, es war so herrlich diese Briefe zu lesen. Sie waren nicht nur spannend, sondern auch gleichzeitig sehr emotional und  humorvoll. Diese Mischung gelingt meiner Meinung nach niemandem besser als Colleen Hoover.

Wie ich anfangs schon erwähnt habe, konnte mich Colleen Hoover mit der Entwicklung der Geschichte mehr als überraschen. Bei den meisten Liebesromanen weiß ich schon von Anfang an, wie die Geschichte enden wird. Dies war hier nicht annähernd der Fall, wodurch die Geschichte sehr viel mehr Tiefe bekommen hat und viel realitätsnaher gewirkt hat als eine typische 0815 Liebesgeschichte.

Mit der angesprochenen Thematik habe ich mich zuvor noch nie intensiver auseinandergesetzt und hätte ich gewusst, worum es in diesem Buch geht, so hätte ich nie erwartet, dass die Autorin mich damit so sehr abholen kann. Und mehr noch: Colleen Hoover hat es geschafft, mir die Thematik von einer ganz neuen Perspektive her näherzubringen und mein Blickwinkel darauf zu verändern. Dies hängt wohl auch damit zusammen, dass Colleen Hoover in jedes ihrer Bücher sehr viel von ihren eigenen Erfahrungen und ihrer Persönlichkeit einbringt. Auf dieses Buch trifft dies jedenfalls in besonderem Maße zu, was auch im Nachwort nachzulesen ist und mich wirklich zu Tränen gerührt hat. Hut ab, für den Mut von Colleen Hoover, so viel von sich selbst in ein Buch zu legen.

Fazit

„Nur noch ein einziges Mal“ ist vermutlich Colleen Hoovers persönlichstes Buch und das spürt man auf jeder Seite. Eine Liebesgeschichte, die ihre ganz eigenen Wege geht und mitten aus dem Leben herausgegriffen sein könnte. Ich bin dankbar, dass die Autorin mir einen neuen Blickwinkel auf eine sehr wichtige Thematik eröffnet hat, die in diesem Buch auf komplexe Art und Weise behandelt wird.

Bewertung



Sonntag, 26. November 2017

Die Gabe der Auserwählten [Rezension]

Daten & Fakten

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: ONE by Bastei Lübbe 
Erscheinungstermin: 26. Oktober 2017
ISBN-10: 3846600520
Preis: 18,00 €
Hier geht's zum Buch

Meine Meinung

Wer meine Blogposts regelmäßig verfolgt, weiß schon, dass mich die ersten beiden Bände der „Die Chroniken der Verbliebenen“-Reihe vollkommen überzeugen konnten und ich seither ein großer Fan der Reihe bin. Demnach konnte ich es natürlich auch kaum bis zum Erscheinungstermin des dritten Bandes „Die Gabe der Auserwählten“  abwarten und war super happy, als ich es vor ein paar Wochen endlich in den Händen halten konnte.

Erwähnenswert ist, dass der dritte und eigentlich letzte Band der Reihe im Deutschen gesplittet wurde, sodass „Die Gabe der Auserwählten“ nun der erste Teil des großen Finales ist. Eigentlich bin ich davon kein großer Fan, da ich natürlich am liebsten sofort die komplette Geschichte verschlungen hätte. Allerdings hätten wir ohne die Teilung auch auf dieses zusätzliche Cover verzichten müssen und ganz ehrlich? Für dieses Cover nehme ich die zusätzliche Wartezeit ja schon fast gerne in Kauf!

Der Beginn des Buches setzt genau dort an, wo der zweite Teil geendet hat: Lia liegt mehr tot als lebendig am Ufer des Flusses vor Venda, wo sie von Rafe gefunden wird. Zwar ist ihnen die Flucht gelungen, jedoch befinden sie sich nun ganz alleine in der Kälte und zwar verwundet, ohne Pferde und Vorräte. Eine ziemlich brenzlige Ausgangssituation, die dafür sorgt, dass schon zu Beginn des Buches ein konstantes Spannungslevel besteht und es mir sehr leicht gemacht hat, wieder zurück in die Geschichte zu finden.

Wie schon in den ersten beiden Bänden erleben wir die Geschichte vorrangig aus Lias Perspektive, daneben werden allerdings auch immer wieder Kapitel eingeschoben, die aus Rafes, Kadens oder Paulines Sichtweise erzählt werden. Durch diese intensiven Einblicke in die Gedanken und Gefühle der verschiedenen Charaktere fühlt man sich diesen natürlich noch näher und wird fast dazu gezwungen, sie alle ins Herz zu schließen. 
Und wenn ich alle schreibe, dann meine ich damit auch Kaden. Ja, Kaden. Der Typ, für den ich in den ersten beiden Bänden eine tiefe und leidenschaftliche Antipathie aufgebaut habe. Ich habe auch wirklich lange versucht, diese aufrechtzuerhalten, aber ich muss mir selbst eingestehen, dass ich ihn mittlerweile lange nicht mehr so ätzend finde wie noch vor dem Lesen des dritten Teils. Kaden hat seit dem ersten Teil wirklich eine deutliche Entwicklung vollzogen. Er wird zwar bestimmt nicht mehr mein Lieblingscharakter werden, allerdings finde ich es toll, dass der Autorin mit ihm ein Charakter gelungen ist, der einige Überraschungen auf Lager hat und eine glaubwürdige Entwicklung durchgemacht hat.


Lia ist mutig und unerschrocken wie eh und je, handelt meiner Meinung nach aber immer noch zu oft zu unüberlegt. Ich mag sie sehr, das ist gar keine Frage, aber an der einen oder anderen Stelle wollte ich sie am liebsten durchschütteln. Ich hoffe ja, dass sie im letzten Band in dieser Hinsicht noch über sich hinaus wächst und öfter einen kühlen Kopf bewahrt, anstatt sich nur von ihren Emotionen leiten zu lassen.

Obwohl ich in vielen anderen Rezensionen gelesen habe, dass Rafe für einige Leser in diesem Band deutlich an Sympathie eingebüßt hat, muss ich sagen, dass ich immer noch ein großer Fan von ihm bin! Ich kann zwar verstehen, weshalb er sich bei einigen Lesern Minuspunkte eingehandelt hat, muss aber sagen, dass ich seine Beweggründe immer nachvollziehen konnte. In einigen Momenten hat er sich vielleicht zu sehr von seinen Emotionen leiten lassen, wodurch uns Lesern eine neue Seite an ihm offenbart wurde, die ihn meiner Meinung nach aber nicht unsympathischer, sondern nur menschlicher wirken lässt.

Wie schon in den ersten beiden Teilen spielt die Dreiecksgeschichte zwischen Lia, Rafe und Kaden eine nicht unbedeutende Rolle, wenn ich auch gehofft hatte, dass diese nach dem zweiten Band überwunden wäre. Daneben begleitet der Leser Lia aber auch wieder auf ihrer Reise durch die Königreiche, wobei nicht nur neue Orte entdeckt, sondern auch verschiedene Charaktere getroffen werden und etwas über die Geschichte der Königreiche ans Licht kommt. Und auch in diesem Teil konnte mich die Autorin mit dieser magischen Welt mehr als verzaubern.

Im Vergleich zu den vorangehenden Teilen kommt der dritte Band mit weit weniger Action und Handlungsentwicklung daher, jedoch ist das wohl hauptsächlich der Teilung des finalen Bandes geschuldet. Ich vermute stark, dass uns der vierte Teil dafür umso mehr vom Hocker hauen und ein Ereignis das nächste jagen wird. Nichts desto trotz hat mich „Die Gabe der Auserwählten“ wieder sehr gut unterhalten und trotz des etwas langsameren Erzähltempos keineswegs gelangweilt.

Das Ende war meiner Meinung nach stimmig, aber dafür, dass wir auf den nächsten Band noch bis Ende März 2018 warten müssen, mehr als gemein. Eins steht fest: Ich zähle die Tage bis zum Erscheinen von "Der Glanz der Dunkelheit"!


Fazit

Aufgrund dessen, dass der finale Band im Deutschen in zwei Teile gesplittet wurde, kommt „Die Gabe der Auserwählten“ mit weniger Action und einem deutlich langsameren Erzähltempo als seine Vorgänger daher. Allerdings hat mich das gar nicht so sehr gestört, da es der Autorin wieder einmal gelungen ist, mich mit ihrem absolut magischen Worldbuilding und ihren vielschichtigen Charakteren völlig zu verzaubern und für sich einzunehmen. Für mich gehört „Die Chroniken der Verbliebenen“-Reihe nach wie vor zu den besten Reihen, die ich in den letzten Jahren für mich entdecken konnte!

Bewertung





Das große Finale erscheint am 29.03.2018!

Sonntag, 5. November 2017

Interview mit Jennifer L. Armentrout

Hallo ihr Lieben!
wie einige von euch vielleicht schon über meine Instagramseite mitbekommen haben, hatte ich auf der Frankfurter Buchmesse die große Ehre meine Lieblingsautorin Jennifer L. Armentrout interviewen zu dürfen. Damit ist für mich wirklich ein riesengroßer Traum in Erfüllung gegangen und ich kann mich nur tausendfach beim HarperCollins Verlag bedanken, der mir das ganze ermöglicht hat! Herzlichen Dank!

Über Jennifer L. Armentrout
Ihre ersten Geschichten verfasste Jennifer L. Armentrout im Mathematikunterricht. Heute ist der bekennende Zombie-Fan New York Times und SPIEGEL-Bestsellerautorin und schreibt Fantasy- und Liebesromane für Jugendliche und Erwachsene – und denkt nicht mehr an die schlechten Mathenoten von damals…
Quelle: HarperCollins.de 





Auf meiner Instagramseite konntet ihr mir eure Fragen an Jennifer zukommen lassen und ich habe versucht, so viele wie möglich in das Interview einzubauen.
Ihr findet das Interview zuerst im Original auf englisch, aber weiter unten habe ich euch auch noch die deutsche Übersetzung reingepackt.
Und jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Lesen!



Englische Version

How does a typical workday look like for you? Do you have daily routines?
I usually get up around 8 am and try to take care of emails, phone calls and answering questions between 8 and 11.  Then usually I start writing at 11 or 12  and usually I write until about 9 at night. So I have about a nine to ten hours writing day with a lots of breaks on the internet. And sometimes I also play Super Mario Brother 3 on the Computer.  

Since you have such an incredible output of books every year, it would be interesting to know, what inspires you and where you get your ideas from.
I always wanted to be a writer. I wrote my first book in 9th grade during algebra class. I would not recommend that to anyone, because I ended up taking math classes in college. But I always wanted to be a writer and I think one of the reasons why, is I get bored easily. I’m always on the verge of constant boredom and writing keeps me from getting bored, because you’re making up these worlds, you’re getting really involved in it. So I think my biggest inspiration to write as much is from just being bored.

So is this also a reason why you are writing in so many different genres?
Yes, that keeps me from getting burned out on contemporary or fantasy. So I write a contemporary book and once I’m done, I write a fantasy and so on. And that helps me from getting too burned out on one of the things.

Since I’m a big fan of the Lux series, I’m very excited for the Obsidian movie. Are there any news that you can tell your German readers?
We have no updates. They have been in the script stage and I think the thing is, that they are really concerned about getting the script right. Because, you know, Daemon has some stuff coming out of his mouth and I think they really want to make sure that it really translates well to film. I think this is the hardest thing with any book adaptation: What looks good in the book does not necessarily translate well to screen. So they are still working on the script. I’ve read one of the scripts and I thought it was amazing. I mean Daemon was hilarious in that script. They were a little concerned that he was too male, so they brought in another female screenwriter. It was interesting to see the different stages in that.

Besides the Obsidian movie, I’m also very excited about the book about Luc from the Lux series, which comes out in fall 2018. So is there any information you can give away already?
Yes. So Luc’s book right now is called “Retribution” and that title may stay. It takes place four years after the events of Opposition, so Luc’s about eighteen or nineteen years old. The book is big, it is about 36 chapters, it’s a 116.000 words. It’s a master book. I can’t even imagine what it is going to look like in German. Carlsen did buy the first three books and it looks like the release in Germany will be very close to the publication date in the U.S.. So Retribution comes out in October 2018 in the U.S. and the release date in Germany will probably be just one or two months behind that.

I can tell you right now that Daemon is in the first 100 pages of the book and one of my favorite scenes to write was the scene with Daemon. I think when you guys get to that you find that scene hilarious. And I will say that the book is full of twists and turns and that there is a huge reveal I cannot wait for you guys to figure out. I just can’t wait for people who’ve read the lux series because I think you guys are going to be so happy with the way some of the stuff turns out.

If you could meet one of your characters, who would you choose?
I’ll pick one from paranormal and one from contemporary. From my paranormal books, I think I would like to meet Roth because I think he would just be so interesting to talk to. But it would also be kind of scary considering he is the crown prince of hell, so maybe I don’t want to meet him. But if in contemporary I think I would like to meet Jax from “Stay with me”.

Which of your characters resembles you mostly?
Personality wise I would say it’s Kat from the Lux series and Alex from the Covenant series. For the longest time I was convinced that none of the characters were like me until I started doing a lot of events and people were saying: Oh my good you sound like Alex. After hearing that I was like: Okay, I must really have wrapped a little bit of my personality into these two characters, because a lot of readers have told me that I remind them of these two characters.

Quick questions
  1.  Would you rather be able to speak every language known to mankind or be able talk to animals?
    Talk to animals
  2. Talk before thinking or think before talking?
    I think it is important to think before talking.
  3. Favorite time of the year?
    Fall
  4. Favorite food?
    Steak
  5.  Would you rather take part in The Hunger Games or fight against Lord Voldemort?
    I think I would rather fight against Voldemort because I think I would have more of a chance. I would not survive in the Hunger Games, there’s no way. The moment they hear that sound I would be kicked off like right then and I would be like: Well that was quick, sorry district.
  6. Christmas or Thanksgiving?
    Christmas
     
  7. Morning or evening?
    Morning
  8. Favorite author?
    L.J. Smith who wrote the Vampire Diaries. Because she is who I originally read back in the 90’s that made me want to become an author. So she always will have a special part. But I also love J.R. Ward.
     
  9. Coffee or tea?
    Coffee
  10. Would you rather get away with committing a crime or have your innocent fingerprints at the crime scene?
    I would get away with a crime.
     
  11. Series or movies?
    Series
     
  12.  Last song you were obsessed with?
    Paris from The Chainsmokers
  13. Texting or calling?
    Calling
     
  14. Facebook or InstagramInstagram 
  15. Real books or ebooks?
    Real books

Deutsche Übersetzng

Wie sieht ein typischer Arbeitstag von dir aus? Hast du tägliche Routinen?
Ich stehe normalerweise etwa um acht Uhr auf und versuche mich zwischen acht und elf Uhr um Emails und Telefongespräche zu kümmern sowie Fragen zu beantworten. Danach fange ich in der Regel um elf oder zwölf Uhr mit dem Schreiben an und arbeite bis etwa 21 Uhr. Ich schreibe also neun bis zehn Stunden am Tag, mache aber einige Internet-Pausen. Und ich spiele außerdem gerne mal Super Mario Brother 3 auf dem Computer.

Da du so unglaublich viele Bücher pro Jahr schreibst, würde es mich interessieren, was dich zu diesen ganzen Geschichten inspiriert und wo du deine Ideen herbekommst.
Ich wollte schon immer eine Autorin sein. Mein erstes Buch habe ich in der neunten Klasse während des Matheunterrichts geschrieben. Das würde ich allerdings nicht weiterempfehlen, da ich deshalb im College noch einmal Mathekurse belegen musste. Aber ich wollte immer Autorin werden und ich denke einer der Gründe dafür ist, dass ich mich ziemlich schnell langweile. Ich bin immer kurz davor, mich unaufhörlich zu langweilen, wovor mich das Schreiben bewahrt, da ich dabei all diese Welten erfinden kann und komplett darin involviert bin. Demnach denke ich, dass meine größte Inspiration, um so viel zu schreiben, schlichtweg von meiner Langeweile herrührt.

Ist das auch ein Grund dafür, dass du in so vielen unterschiedlichen Genres schreibst?
Ja, denn das bewahrt mich davor, mich von einem Genre ausgebrannt zu fühlen. Deshalb schreibe ich zum Beispiel ein Contemporary-Buch und wenn ich dieses beendet habe, schreibe ich erst einmal wieder eine Fantasy-Geschichte und so weiter. Das bewahrt mich davor von einem der beiden Genre ausgebrannt zu werden.

Da ich ein großer Fan deiner Lux-Reihe bin, freue ich mich natürlich schon sehr auf den geplanten Film zu Obsidian. Gibt es diesbezüglich irgendwelche Neuigkeiten, die du deinen deutschen LeserInnen schon verraten kannst?
Wir haben keine Neuigkeiten. Es wird immer noch am Drehbuch gearbeitet und ich glaube, der springende Punkt ist, dass die Drehbuchautoren wirklich darum bemüht sind, das beste aus dem Drehbuch herauszuholen. Wie ihr Leser wisst, hat Daemon einige spezielle Sprüche auf Lager und ich denke, die Drehbuchautoren wollen sicherstellen, dass die auch im Film gut rüberkommen. Ich denke das ist auch das schwierigste an einer Buchverfilmung: Was im Buch gut rüberkommt, funktioniert nicht zwingend auch im Film. Das ist also der Grund dafür, dass sie immer noch am Drehbuch arbeiten. Einmal habe ich übrigens das Drehbuch gelesen und ich fand es toll! Daemon war genial in diesem Drehbuch. Die Autoren waren etwas besorgt, dass er zu männlich wirkt, weshalb sie noch eine weibliche Drehbuchautorin hinzugezogen haben. Es war wirklich interessant diese verschiedenen Phasen der Arbeit am Drehbuch mitzuverfolgen.

Neben dem Obsidian Film freue ich mich auch sehr auf das Buch über Luc aus der Lux-Reihe, das ja im Herbst 2018 in den USA erscheinen soll. Gibt es irgendwelche Informationen darüber, die du jetzt schon verraten kannst?
Ja! Der Arbeitstitel von Lucs Buch lautet „Retribution“ und wird möglicherweise auch bestehen bleiben. Die Geschichte ist vier Jahre nach den Ereignissen von „Opposition“ angesiedelt, Luc ist also ungefähr 18 oder 19 Jahre alt. Das Buch ist dick, um genau zu sein um die 36 Kapitel und 116.000 Wörter lang. Es ist so dick, dass ich mir nicht mal vorstellen kann, wie wohl die deutsche Ausgabe aussehen wird. Der Carlsen Verlag hat die Rechte an den ersten drei Büchern der Reihe bereits gekauft und der Erscheinungstermin in Deutschland wird vermutlich sehr nah an dem Erscheinungstermin der USA liegen. „Retribution“ erscheint im Oktober 2018 in den USA und in Deutschland wahrscheinlich schon ein bis zwei Monate später.

Was ich jetzt schon verraten kann, ist, dass Daemon schon auf den ersten 100 Seiten im Buch auftauchen wird und die Szene mit ihm ist eine meiner Lieblingsszenen! Ich glaube, dass ihr die Szene genial finden werdet, wenn ihr sie lest. Und ich kann schon verraten, dass das Buch voller überraschender Wendungen ist und es eine große Enthüllung gibt, bei der ich kaum darauf warten kann, wie die Leser darauf reagieren werden. Besonders auf die Reaktionen der Fans der Lux-Reihe bin ich total gespannt, weil ich glaube, dass sie so glücklich darüber sein werden, wie einige Dinge ausgehen.

Wenn du einen deiner Charaktere treffen könntest, für wen würdest du dich entscheiden?
Aus meinen Fantasy-Geschichten würde ich Roth wählen, weil ich denke, dass es sehr interessant wäre, sich mit ihm zu unterhalten. Andererseits wäre es aber auch etwas gruselig, angesichts der Tatsache, dass er der Kronprinz der Hölle ist, also vielleicht würde ich ihn doch nicht treffen wollen. Aber aus meinen Contemporary-Geschichten würde ich Jax von „Stay with me“ auswählen.

Welcher deiner Charaktere ist dir am ähnlichsten?
Auf den Charakter bezogen würde ich sagen, dass es Kat von der Lux-Reihe und Alex von der Dämonentochter-Reihe sind. Ich war für eine sehr lange Zeit davon überzeugt, dass mir keiner meiner Charaktere ähneln würde, bis ich dann damit angefangen habe, auf verschiedene Veranstaltungen zu gehen, wo meine Leser immer öfter Dinge wie: „Wow, du hörst dich ja wie Alex an“, zu mir gesagt haben. Nachdem ich das gehört habe, dachte ich: Okay, ich muss wirklich ein Teil meiner Persönlichkeit in diese beiden Charaktere gesteckt haben.

Schnelle Fragerunde
  1. Würdest du lieber jede Sprache sprechen, die es gibt, oder in der Lage sein, zu Tieren zu sprechen?
    Ich würde lieber zu Tieren sprechen können.
  2. Erst denken und dann reden oder erst reden und dann denken?
    Ich denke, es ist wichtig, erst zu denken, bevor man etwas sagt.
  3. Lieblingsjahreszeit?
    Herbst
  4. Lieblingsessen?
    Steak
  5. Würdest du eher als Tribut an den Hungerspielen teilnehmen oder gegen Lord Voldemort kämpfen?
    Ich denke, ich würde eher gegen Voldemort kämpfen, weil ich da wahrscheinlich größere Chancen hätte. In den Hungerspielen würde ich nicht überleben, auf gar keinen Fall. Ich würde wahrscheinlich im Moment, wenn der Startschuss ertönt schon erledigt sein und mir denken: Gut, das war schnell, sorry Distrikt.
  6. Weihnachten oder Thanksgiving?
    Weihnachten
  7. Morgen oder Abend?
    Morgen
  8. LieblingsautorIn?
    L.J. Smith, die Autorin von „The Vampire Diaries“, da sie die Autorin ist, die ich in den 90ern gelesen habe und die mich dazu gebracht hat, dass ich selbst Autorin werden wollte. Sie wird also immer einen besonderen Platz einnehmen. Aber ich liebe auch die Bücher von J.R. Ward.
  9. Kaffee oder Tee?
    Kaffee
  10. Würdest du eher mit einem Verbrechen davon kommen oder würde man eher deine Fingerabdrücke am Tatort finden, obwohl du unschuldig wärst?
    Ich würde eher mit einem Verbrechen davon kommen.
  11. Serien oder Filme?
    Serien
  12. Letzter Ohrwurm?
    Paris“ von The Chainsmokers
  13. Chatten oder telefonieren?
    Telefonieren
  14. Facebook oder Instagram?
    Instagram
  15. Echte Bücher aus Papier oder eBooks?
    Echte Bücher

Ich hoffe, das Interview hat euch gefallen und ihr habt vielleicht einige Dinge über Jennifer L. Armentrout erfahren, die ihr noch nicht gewusst habt.
Mir hat es jedenfalls wahnsinnig viel Spaß gemacht, denn Jennifer ist wirklich eine so positive, humorvolle und herzliche Person, dass ich am liebsten noch Stunden mit ihr geplaudert hätte. ❤

Samstag, 4. November 2017

Lesemonat Oktober

Hallo ihr Lieben,
heute habe ich meinen kleinen aber feinen Lesemonat Oktober für euch. Viel Spaß beim Durchstöbern!

Illuminae von Amie Kaufman und Jay Kristoff


Dieses Buch definiert Lesen neu
"Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando."
Quelle: dtv
 

Jackaby von William Ritter

"New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ..." 
Quelle: cbt






Harry Potter und die Heiligtümer des Todes von J.K. Rowling

"An eine Rückkehr nach Hogwarts ist für Harry nicht zu denken. Er muss alles daransetzen, die übrigen Horkruxe zu finden. Erst wenn sie zerstört sind, kann Voldemorts Schreckensherrschaft vergehen. Mit Ron und Hermine an seiner Seite begibt sich Harry auf eine gefährliche Reise durch das ganze Land. Als die drei auf die rätselhaften Heiligtümer des Todes stoßen, muss Harry sich entscheiden. Soll er dieser Spur folgen? Doch welche Wahl er auch trifft – am Ende des Weges wird der Dunkle Lord auf ihn warten …" 
Quelle: Carlsen
Mein Monatshighlight war natürlich "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes", aber auch Jackaby hat mir unglaublich gut gefallen. Eine sehr stimmungsvolle Geschichte, die mich sehr an Sherlock Holmes erinnert hat, aber dennoch durch die phantastischen Elemente etwas ganz eigenes und besonderes ist! Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, der im Januar erscheinen wird. 

Welches Buch war euer Highlight im Oktober?

Montag, 30. Oktober 2017

Montagsfrage

Guten Morgen!
Und schon wieder ist eine Woche vergangen und die nächste Montagsfrage von der lieben Buchfresserchen zu beantworten.
Welche technischen Geräte verwendest du zum Bloggen? Bloggst du auf dem Handy, Tablet, Notebook, PC oder auf etwas ganz anderem?

Für meine Blogposts verwende ich ausschließlich mein Notebook, weil es was die Handhabung aber z.B. auch die Formatierung angeht einach am praktischsten ist. Für meine Instagramposts nutze ich darüber hinaus auch noch meine Kamera und natürlich mein Smartphone.

Wie sieht's bei euch aus? Kommt ihr auch mit weniger aus oder nutzt ihr vielleicht sogar noch andere technische Geräte zum Bloggen?

Montag, 23. Oktober 2017

Montagsfrage

Guten Morgen,
mit dem Start der neuen Woche ist es auch wieder an der Zeit für eine neue Montagsfrage der lieben Buchfresserchen.
 Hast du schon einmal eine Fanfiction zu einem Buch geschrieben?

Eine richtige Fanfiction habe ich noch nicht geschrieben, mit dreizehn oder vierzehn habe ich allerdings die "Freche Mädchen - Freche Bücher"-Reihe total geliebt und nach deren Vorbild selbst ein paar Geschichten angefangen. Mehr als ein paar Seiten wurden es zwar nie, aber ich hatte damals doch ziemlich viel Spaß damit.

Wie sieht's bei euch aus? Habt ihr schon mal eine Fanfiction geschrieben oder schreibt vielleicht gerade eine?

Freitag, 20. Oktober 2017

Lies dich nach Hogwarts - Extra Aufgabe Oktober [Challenge]

Extra Aufgabe Oktober: Verfasse einen Blogpost zu deinen Top 5 Büchern, die du auf jeden Fall mit nach Hogwarts nehmen würdest.




Bei einem Besuch in Hogwarts muss natürlich als erstes einmal mindestens ein Teil der "Harry Potter"-Reihe mit. Ich habe mich für den ersten Band entschieden, weil ich es mir unglaublich toll vorstelle, in Hogwarts noch einmal nachlesen zu können, wie alles begonnen hat.







Der erste Teil der "Outlander"-Reihe dürfte mit, weil er momentan noch auf meinem SuB liegt und ich mich mega darauf freue. Außerdem hätte ich von diesem dicken Schinken auch ein bisschen länger etwas.








"Obsidian" würde ich mitnehmen, weil die "Lux"-Reihe eine meiner absoluten Lieblingsreihen ist und ich gerade total Lust auf ein Reread habe.








"Das Lied der Krähen" befindet sich zwar noch nicht in meinem Besitz, aber da der Klappentext so spannend und düster klingt, glaube ich, dass es mir in Hogwarts ein paar dunkle Herbstabende versüßen würde.








Aus dem Bauch heraus habe ich mich auch noch für "Die Insel der besonderen Kinder" entschieden, weil ich glaube, dass es eine tolle Halloween-Lektüre in Hogwarts abgeben würde und das Buch außerdem schon eine gefühlte Ewigkeit auf meiner Wunschliste steht.








Jetzt würde mich natürlich brennend interessieren, welche Bücher ihr so nach Hogwarts mitnehmen würdet!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Alena ❤

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Illuminae - Die Illuminae Akten_01 [Rezension]



Daten & Fakten 

Autoren: Amie Kaufman, Jay Kristoff
Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum: 13. Oktober 2017
Preis: 19,95 €
ISBN-10: 3423761830
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Inhalt

Dieses Buch definiert Lesen neu
"Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando."
Quelle: dtv

Meine Meinung

Schon als das Buch im englischsprachigen Raum auf den Markt kam, hat mich das besondere Design sehr angesprochen. Als es dann ins Deutsche übersetzt wurde und ich den Klappentext dazu gelesen habe, war ich so neugierig, dass ich gar nicht anders konnte, als das Buch zu lesen.

Es gibt zwar einige Geschichten, die im Weltall angesiedelt sind und deren Handlungen sich auf Raumschiffen abspielen, „Illuminae“ hebt sich durch die besondere Aufmachung jedoch deutlich von diesen ab. So wird das komplette Geschehen in Form von Verhörprotokollen, Chatverläufen, Tagebucheinträgen, E-Mails und ähnlichem dargestellt. Ich persönlich habe zuvor noch nie ein Buch gelesen, das auf diese Art und Weise seine Geschichte transportiert und muss sagen, dass ich diese Idee absolut genial und innovativ finde.
Schon auf den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass das Buch ein ganz neues Lesegefühl aufkommen lässt. Ich hatte das Gefühl die Geschichte selbst Stück für Stück zu entdecken und das Geschehen völlig unmittelbar zu erleben. Jedes Umblättern hat eine gewisse Spannung in mir erzeugt, was denn auf der nächsten Seite vorzufinden ist.

Während die Gestaltung des Buches also von Beginn an bei mir punkten konnte, muss ich leider zugeben, dass es mit der Geschichte an sich etwas anders aussah. Die Autoren halten sich nicht lange mit Erklärungen auf, sondern werfen den Leser direkt mitten in das Geschehen hinein. Eigentlich mag ich das sehr gerne, doch in diesem Fall hätten ein paar mehr Erklärungen meiner Meinung nach nicht geschadet. Die Welt von Kady und Ezra war anfangs sehr fremd für mich, was sich jedoch mit der Zeit immer mehr gelegt hat. Jedoch haben die Autoren mit einer Unmenge an technischen Begriffen nur so um sich geworfen, sodass ich des Öfteren beim besten Willen nicht verstehen konnte, von was da gerade die Rede war. Ich muss sagen, dass diese Verständnisschwierigkeiten meinen Lesefluss leider immer wieder gestört haben, dem wesentlichen Handlungsverlauf konnte ich allem in allem aber dennoch problemlos folgen.

Kady mochte ich als Protagonistin sehr gerne. Sie hat Humor und ist definitiv nicht auf den Mund gefallen. Außerdem ist sie eine leidenschaftliche Hackerin, also allem in allem eine ziemlich coole Socke. Durch ihre Tagebucheinträge, die immer mal wieder im Buch zu finden sind, lernt der Leser auch ihre verletzliche Seite kennen, wodurch sie noch an Sympathie gewinnt und sehr greifbar wirkt.

Ezra dagegen war mir anfangs nicht besonders sympathisch, was sich im Laufe der Geschichte zwar legte, jedoch hatte ich bis zum Schluss das Gefühl, ihn nicht wirklich zu kennen. Er steht während der gesamten Geschichte in Kadys Schatten und hat es daher auch nicht geschafft, mein Interesse an seiner Person zu wecken. Da "Illuminae" aber nun mal keine Liebesgeschichte ist und mit Kady schon über eine interessante Protagonistin verfügt, hat es mich nicht besonders gestört, dass Ezra eher im Hintergrund stand.

Der Mittelteil der Geschichte war für meinen Geschmack etwas zu zäh und hätte an einigen Stellen ruhig spannender sein können. Jedoch hat das letzte Viertel des Buches in punkto Spannung das Ruder dann noch einmal herumgerissen. Die Autoren haben sich einige Überraschungen ausgedacht, mit denen ich wirklich nicht gerechnet hätte. Auch das Ende konnte mich überzeugen und hat mir Lust auf den zweiten Teil gemacht, der zwar neue Protagonisten bereithält, aber auch wieder in der Welt von Kady und Ezra angesiedelt ist.

Fazit

„Illuminae“ verfügt über eine geniale Aufmachung, die das Lesen dieses Buches zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lässt. Die Story ist aufgrund vieler technischer Begriffe an einigen Stellen etwas holprig zu lesen, im Großen und Ganzen jedoch unterhaltsam und außerdem mit einer tollen Protagonistin bestückt.

Bewertung