Donnerstag, 4. Mai 2017

Rezension zu "Mondprinzessin" von Ava Reed



 
Taschenbuch: 252 Seiten
Verlag: Drachenmond-Verlag 
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2016
ISBN-10: 3959913168



Inhalt

„Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie – die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin – kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm…“


Meine Meinung

„Mondprinzessin“ war mein erstes Buch vom Drachenmond Verlag und was soll ich sagen? Die Gestaltung ist einfach zauberhaft! Das Offensichtlichste ist wohl das Cover, das nicht nur perfekt zum Inhalt passt, sondern auch für sich ein kleines Kunstwerk ist. Doch auch im Inneren sieht man deutlich wie viel Liebe in diesem Buch steckt. Die einzelnen Seiten sind mit kleinen Sternchen verziert und auch die ein oder andere Illustration ist zwischen dem Text versteckt. Die Aufmachung des Buches macht also schon mal richtig Lust auf die Geschichte!

Ava Reed wirft den Leser direkt mitten in das Geschehen hinein und auch wenn für mich persönlich einige Passagen auf den ersten Seiten noch verwirrend erschienen, hatte ich keine Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Avas Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und ich mochte ihre Ausdrucksweise über das komplette Buch hinweg sehr gerne. Was ich mir allerdings gewünscht hätte, wären an der ein oder anderen Stelle ein klein wenig detaillierte Beschreibungen der Umgebung.

Lynn, die Protagonistin der Geschichte, gefällt mir unglaublich gut. Sie ist gleichzeitig ein Mädchen von nebenan mit dem man sich als Leser leicht identifizieren kann, besitzt durch ihre Stärke und Kämpfernatur aber auch einen Vorbildcharakter.
Juri mag ich zwar auch sehr gerne, leider war er für mich auch am Ende der Geschichte immer noch nicht ganz greifbar. Hier hätte ich mir noch mehr Hintergrundinfos gewünscht, hätte gerne etwas mehr über seine Ecken und Kanten erfahren.
Und wenn wir schon bei den Charakteren sind, muss ich natürlich auch Tia erwähnen – den wohl süßesten Waschbären der Welt. Es hat keine Seite gebraucht und ich war schockverliebt! Wenn ihr genauer wissen wollt, was es mit Tia auf sich hat, müsst ihr das allerdings selbst nachlesen.

Anfang und Ende der Geschichte sind sehr spannend und actionreich gestaltet, aber auch im Mittelteil bleibt stets ein gewisses Spannungslevel aufrechterhalten, sodass ich immer neugierig war, wie es weitergeht. Außerdem finde ich die Welt, die Ava Reed in ihrer Geschichte entworfen hat, total interessant und sehr gelungen, da hätte ich sogar gerne noch ein bisschen mehr darüber erfahren.

Was ich etwas schade finde, ist, dass das Ende der Geschichte für mich persönlich etwas zu schnell kam. Auch mit der Lösung des Konflikts war ich nicht komplett zufrieden bzw. konnte sie nicht ganz nachvollziehen, doch da ich nicht spoilern möchte, werde ich auf diesen Punkt jetzt nicht genauer eingehen.

Fazit

Mit „Mondprinzessin“ ist Ava Reed eine zauberhafte Fanatsygeschichte gelungen, hinter der eine tolle Grundidee steckt und die absolut fesselnd ist. Einige Aspekte hätten für meinen Geschmack zwar noch etwas ausgebaut werden können, doch allem in allem wird dem Leser hier eine runde, in sich stimmige Geschichte geboten, die durch ihre starke Protagonistin und viele kreative und einzigartige Ideen der Autorin besticht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen